Dieses Schreiben an die
Rechtsanwaltskammer vom 13.9.2006 wurde bis heute nicht beantwortet. Es ist
auch sehr schwer, der Wahrheit die Ehre zu geben, wenn man selbst davon
lebt, dass die Wahrheit missachtet und das Recht gebeugt wird. Ich behalte
mir natürlich vor, den Rechtsanwalt wegen Betrugsversuchs anzuzeigen! Im
Gesamtzusammenhang der in dieser Website dargelegten Zerstörung des
Rechtsstaats passt dieser Vorgang zwar ins Bild, ist aber lediglich
Randerscheinung!!
Assessor jur. Detmar Hoeffgen
13.09.2006
Bundesrechtsanwaltskammer
Littenstrasse 9
10179 Berlin
Betr.: Betrugsversuch durch falschen Kostenfestsetzungsantrag
Sehr geehrter Damen und Herren,
bevor Sie dieses Schreiben an die zuständige Kammer nach
Karlsruhe weiterleiten, bitte ich mir die Frage zu beantworten:
Wie wollen die Repräsentanten des Rechtsanwaltsstandes (also
Sie und die Anwaltsvereine) gewährleisten, dass die inzwischen geradezu
habgierig gewordenen Anwälte ihre Mandantschaften oder Prozessgegner nicht mit falschen
Kostenfestsetzungsanträgen oder falschen Kostennoten nach Strich und Faden
abzocken?
Nicht immer sind, wie im beigefügten Fall des RA Willeke,
Heidelberg, die Rechtspfleger der Amtsgerichte so pfiffig, dass ihnen die
Fehlerhaftigkeit auffällt. Aktenzeichen Einstweilige Verfügung
25 C 33/06 AG Alzey.
Inzwischen sind in der Wahrnehmung der Rechtskundigen die
Anwaltskammern zu Schutzvereinen der zugeordneten Rechtsanwälte geworden, so
dass eine Beschwerde weniger wert ist als das Papier, auf das sie
geschrieben ist.
Meine Aktenzeichen der Kammer Karlsruhe sind 535/97 RA; 58/00
; 569/00; 30/01; 160/04
In keinem Fall hat mir die „ehrenamtliche“ Kammerjury ihren
abweisenden Beschluss begründet! Die Arbeit und die Porti hätte ich mir
sparen können.
»Nicht zuletzt dank der
Juristenschwemme in unserem Land sind die Ehrengerichte der Anwaltschaft mit
standesrechtlichen Verfahren zur Zeit hoffnungslos überlastet. Die Verstöße
gegen die von der Bundesrechtsanwaltskammer verfassten Standesrichtlinien
nehmen weiter zu und werden gröber. Trotz juristischer Ausbildung werden die
elementarsten Regeln der Gesellschaft, die selbst Laien kennen, verletzt.«
Leserbrief von Horst Fritzel,
Präsident des Ehrengerichtshofes - jetzt Anwaltsgerichtshof -
für Rechtsanwälte des Landes Hessen in DER SPIEGEL, 2/1993
»Nicht jeder Anwalt verdient sich den
Luxus durch ehrliche Arbeit. In die Schlagzeilen geraten Juristen, die sich
zu Kumpanen und Komplizen von Kriminellen machen oder der Anfechtung nicht
widerstehen können, ehrlich mit dem ihnen anvertrauten Geld umzugehen. -
Untendurch sind sie hingegen bei vielen Bürgern, die selbst Erfahrungen im
Umgang mit Anwälten gesammelt haben. - Der Anwaltsberuf, resümieren die
Autoren der Studie, sei 'mit einem erstaunlich eindeutigen und kritisch
bewerteten Image behaftet.' Derart negativ werde womöglich 'kein anderer
freier Beruf' gesehen.«
SPIEGEL-Redakteur Norbert F. Pötzl
über den Ansehensverlust der westdeutschen Anwälte
in DER SPIEGEL, 49/1989, S. 152, 158
Ich werde dieses Schreiben in meine Website
detmar-hoeffgen.de einfügen.
Mit freundlichen Grüßen

Anlage: überhöhter KFB-Antrag und Entscheidung der
Rechtspflegerin
Kopie an den Deutschen Anwaltsverein
Dieses Schreiben ist angeblich nie bei der
Anwaltskammer in Berlin angekommen und deshalb auch nie nach Karlsruhe
weitergeleitet worden!
Ich habe nachgesetzt, in
Karlsruhe |