Assessor jur. Detmar Hoeffgen                                               Kirchstr.51

                                                                                           55597 Wöllstein

                                                                                           Tel.:06703-3038-69

                                                                                           15.8.2005

Dieses  Schreiben ging  per Post an die Mainzer Landtagsabgeordneten Grützmacher">

Assessor jur. Detmar Hoeffgen                                               Kirchstr.51

                                                                                           55597 Wöllstein

                                                                                           Tel.:06703-3038-69

                                                                                           15.8.2005

Dieses  Schreiben ging  per Post an die Mainzer Landtagsabgeordneten Grützmacher, Reich, Pörksen, Hartloff, Redmer, Stretz und Marz.

Kein einziger hat reagiert! Es ist wohl falsch, dass Volksvertreter irgendetwas mit dem "Volk" zu tun haben!!

Die ( in Rheinland-Pfalz geübte ) staatliche  Willkür  kann jeden Bürger treffen, der dem ungezügelten Machtwillen des  Leiters der Mainzer Staatsanwaltschaft Puderbach in die Quere kommt.

Es gibt in den letzten fünf Jahren zahlreiche Beispiele für eine außerordentlich dubiose Staatsanwaltschaft Mainz.

Puderbach kann sich diese Missachtung rechtlicher Normen nur deshalb leisten, weil er vom Justizminister Mertin und dem Generalstaatsanwalt Weise, Koblenz, geschützt wird.

Dieses Schutzbündnis führt in meinem Fall sogar  dahin, dass sich der Justizminister Mertin der Strafvereitelung im Amt schuldig gemacht hat.

In der Anlage finden Sie den Beweis dafür.

In der Strafanzeige gegen die Staatsanwältin Dietrich wird eine ganz klare Rechtsbeugung nachgewiesen. Anlage 1

Hierzu entscheidet der Justizminister, dass kein Anhaltspunkt für eine Straftat vorliegt. Anlage 2

Diese Auffassung  des Justizministers hält keiner Prüfung stand. Deshalb verhindert er aktiv, dass diese Sache der Dritten Gewalt im Staat, der Richterschaft, vorgelegt wird.

Damit ist die Gewaltenteilung vom Justizminister willkürlich ausgesetzt.

Der Zweck ist deutlich: Schutz der Staatsanwaltschaft.

Spätestens hier ist der Landtag als Kontrollorgan gefordert, ob ein Justizminister in Rheinland-Pfalz die Gewaltenteilung im für die Staatsanwaltschaft und  ihn selbst unangenehmen Einzelfall außer kraft setzen darf.

Deshalb rege ich an, dass Sie in der o.a. Sitzung (es ging hier um eine anberaumte, aber dann abgesagte Erörterung der dubiosen „Laternenstreit“ Sache) die Vernetzung des Dreigestirns Puderbach-Mertin-Weise hartnäckig hinterfragen.

Der beigefügte Fragenkatalog, (den ich an den Abgeordneten Baldauf gesandt habe, den er aber wohl nicht nutzen will), soll hier eine weitere Anregung sein. Anlage 3

Ich werde in den nächsten Tagen diesen Skandal ins Internet stellen. Ich bitte Sie, das als Unterstützung Ihrer Parlamentsarbeit zu verstehen.

Es geht hier um die Abwehr von Staatswillkür in unserem Rechtsstaat.

Falls noch Fragen Ihrerseits zur Sache offen sind, bin ich gerne für Sie da.

Für Fragen zur rechtlichen und verfassungsmäßigen Problematik haben Sie den Wissenschaftlichen Dienst des Landtages zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Anlagen

 
Startseite