Assessor jur. Detmar Hoeffgen  

    

An

Ministerpräsident Kurt Beck

Landtagspräsident Christoph Grimm

SPD-Fraktion: Joachim Mertes

CDU-Fraktion: Christoph Böhr

FDP-Fraktion: Werner Kuhn

Bündnis90/Die Grünen: Ise Thomas

                                                                        13.6.2002

Deutschhausplatz 12

55116 Mainz

Sehr geehrte Damen und Herren">

Assessor jur. Detmar Hoeffgen  

    

An

Ministerpräsident Kurt Beck

Landtagspräsident Christoph Grimm

SPD-Fraktion: Joachim Mertes

CDU-Fraktion: Christoph Böhr

FDP-Fraktion: Werner Kuhn

Bündnis90/Die Grünen: Ise Thomas

                                                                        13.6.2002

Deutschhausplatz 12

55116 Mainz

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich an den Landtag, weil er gemäß der Verfassung des Landes das Kontrollorgan für die Landesregierung darstellt.

Den in der Anlage beigefügten Schriftstücken können Sie entnehmen, dass mir die Justizbehörden des Landes, von der Staatsanwaltschaft Mainz über den Generalstaatsanwalt in Koblenz und den Justizminister die Gewährung des Rechtsschutzes versagen.

Mithin endet der reguläre Rechtsweg für mich in der Sackgasse, weil sich die o.a. Institutionen in der Ablehnung meines Rechtsschutzbegehrens offenbar einig sind.

Daraus ist mir ein sehr großer Schaden entstanden; größer aber ist der Schaden, der dem Rechtstaat Rheinland-Pfalz entstanden ist.

Die Bearbeitung meines Falles (es handelt sich um einen an mir verübten dümmlichen Prozeßbetrug, 3131 Js 11333/99 der von der Staatsanwaltschaft Mainz bei der Bearbeitung hoffnungslos versiebt worden ist) fiel unglücklicherweise in die Zeit der Bewerbung des Behördenleiters der Staatsanwaltschaft Mainz, Puderbach, zum Landgerichtspräsidenten.

Eine öffentliche Hauptverhandlung meiner Sache hätte die unglaubliche Schlamperei dieser Behörde in  die Öffentlichkeit gebracht und den Kandidaten Puderbach  disqualifiziert. ( Er hatte sich eigentlich vorher schon wegen der menschenverachtenden Behandlung des Falles „Weihbischof Eisenbach“ in der Presse disqualifiziert.)

Da der Justizminister Mertin entgegen aller Vernunft und ausserhalb jeden politischen Instinkts unbedingt den Puderbach auf den Sessel des Landgerichtspräsidenten hieven wollte, waren auch meine Schreiben an den Minister ohne Erfolg. Selbst der Hinweis, dass ich seit dreißig Jahren der FDP als Mitglied angehöre, hat ihn nicht zu einem von mir angeregten persönlichen Gespräch bewegen können. ( In der Disziplin „politische Instinktlosigkeit“ scheint meine Partei gegenwärtig eine Meisterschaft anzustreben.)

Zum Wohl unseres Landes ist der Justizminister mit seinem Puderbach jämmerlich gescheitert.

Ich hatte mich in zwei Schreiben an den Ministerpräsidenten gewandt, aber auch er konnte nicht bewirken, dass der Justizminister zur Rechtsstaatlichkeit zurückkehrt.

Es geht hier nicht um eine politische Angelegenheit, bei der man mit guten Gründen jede Meinung vertreten kann, sondern es geht hier nachweislich um kriminelles Verhalten der Justizbehörden, wobei man immer in Rechnung ziehen muß, dass der Täter es vertuschen will.

Ein Hinweis auf die Vertuschungsstrategie ist die Tatsache, dass meine Strafanzeige gegen Justizminister Mertin, beim Generalbundesanwalt eingereicht, zuständigkeitshalber am 3.4. an die Staatsanwaltschaft Mainz weitergeleitet wurde, ich aber bis heute aus Mainz keine Nachricht darüber erhalten habe.

Des weiteren habe ich noch keine Bestätigung über eine weitere eingereichte Strafanzeige gegen die Staatsanwältin Dietrich wegen Rechtsbeugung, eingereicht am 2.5.2002

Um herauszufinden, was überhaupt Sache ist, reicht es aus, wenn eine normal denkende Person die Widersprüche in den diversen Bescheiden auflöste, denn damit würde die materielle Wahrheit ans Tageslicht kommen und eine Anklage wäre unumgänglich.

Damit wären die Justizbehörden überführt, weil die Dritte Gewalt (Richterschaft) bei der Mauschelei nicht mitmachen wird.

Entnehmen Sie bitte alles weitere den beigefügten Anlagen:

1) Schreiben an Generalstaatsanwalt Weise, Koblenz vom 2.2.2001

    Die Antwort hat nur zusätzliche Widersprüche gebracht !

2) Weiteres Schreiben an Generalstaatsanwalt Weise vom 8.11.2001

    Die Antwort war an Dümmlichkeit nicht zu übertreffen !

3) Strafanzeige an den Generalbundesanwalt

    zuständigkeitshalber an die Staatsanwaltschaft Mainz geleitet,

    noch keine Mitteilung erhalten.

4) Bisherige Aktenzeichensammlung

Ich stehe dem Landtag und seinen Gremien selbstverständlich für jede Auskunft zur Verfügung.

Ich denke, dass ein Plenum von 101 integren Abgeordneten die erforderlichen Massnahmen einleiten wird, um die Rechtsordnung in Rheinland-Pfalz wiederherzustellen.

 Mit freundlichen Grüßen

  Detmar Hoeffgen

PS: Der Leitende Oberstaatsanwalt Puderbach hat meine Beschwerde vom 1.3.2000 immer noch nicht bearbeitet!

 

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