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Assessor jur. Detmar Hoeffgen
Kirchstr.51
55597 Wöllstein
Tel.: 06703-303869
d.hoeffgen@online.de
MdB
Julia Klöckner
Wahlkreisbüro
Freiherr-vom-Stein-Str.16
55543 Bad-Kreuznach
12.10.2006
Betr.:www.detmar-hoeffgen.de
Sehr geehrte gnädige Frau,
ich bin tief besorgt über die politischen
Verhältnisse in Rheinland-Pfalz.
Ich setze auf Sie als Stellvertretende CDU
Landesvorsitzende, weil Ihr erster Vorsitzender Baldauf
ganz offensichtlich
nicht bereit ist, die Bedeutung der Sache zu erkennen.
Seit über einem Jahr informiert meine o.a.
Website ungehindert im Internet weltweit über das Totalversagen der
rheinland-pfälzischen Politiker.
Die Tatsache, dass der
Ursprung des
dargestellten Skandals (Rechtsbeugung, Strafvereitelung und unglaubliche
Schlampigkeit der Staatsanwaltschaft Mainz) eine rein juristische
Angelegenheit ist, ist nicht entscheidend.
Entscheidend ist, dass der Landtag seiner
Kontrollpflicht aus der Verfassung nicht nachkommt, um diese Vorwürfe zu
klären. Der Artikel 79, „…kontrolliert die vollziehende Gewalt“ ist insofern
eindeutig und wird genau so eindeutig nicht beachtet!
Über die Straftaten der Staatsanwaltschaft,
aber auch über die rechtswidrigen Verhaltensweisen des früheren
Justizministers Mertin und der Generalstaatsanwaltschaft in Koblenz sowie
die ominösen Entscheidungen des Verfassungsgerichtshofs
weiß der gesamte
Landtag (und darüber hinaus auch der gesamte Bundestag, die Medien und viele
andere) Bescheid. Hier wird seit 1999 zwingendes Recht missachtet, und dem
Landtag ist das egal. Auf diese Weise zerstört man den Rechtsstaat!
Niemand im Landtag ist bereit, durch
parlamentarische Anfrage zu klären, was hier Sache ist. Offenbar besteht
eine Riesenangst vor der Wirklichkeit.
Nach den Regeln des Parlaments ist die CDU
als Oppositionspartei dazu berufen, das Regierungshandeln bzw.–unterlassen
zu beleuchten.
Baldauf hat alle erforderlichen Unterlagen,
um die Regierung nach den Hintergründen des Justizversagens zu befragen. Er
tut es nicht. Auf meine e-mails antwortet er nicht einmal.
Er braucht nur im Parlament die Frage zu
stellen, was die Landesregierung zu unternehmen gedenkt, um meine Website
aus dem Netz zu entfernen. Immerhin wird darin Rheinland-Pfalz mit
schlüssigen Beweisen weltweit als Unrechtsstaat dargestellt. Wenn nichts
geschieht, wird das ein Endlosprogramm!
Gestatten Sie mir einen allgemeinen Hinweis:
Das Problem der etablierten Parteien ist die zunehmende Unglaubwürdigkeit
der Personen in der Politik, dazu die steigende Überzeugung der Bürger, dass
die Politiker zur Lösung der Aufgaben in Deutschland absolut unfähig sind,
und drittens, dass die Bürger dieses Landes zur Manövriermasse
herabgewürdigt sind.
Dieser Fall passt genau in dieses Bild!
Ich möchte eine Lösung herbeiführen, und das
geht nicht ohne das Landesparlament.
Bitte teilen Sie mir alsbald mit, ob Sie die
Sache mit Baldauf erörtern wollen. (Will sie offenbar nicht!!)
Ich möchte dieses Schreiben nicht unbedingt veröffentlichen.
(So muss ich es.)
Mit freundlichen Grüßen
(Unterschrift)
Frau Klöckner hat die Beantwortung dieses
Schreibens der Landes-CDU überlassen. Nach 4 Anrufen von mir in Berlin und
Mainz kam dann nach 6 Wochen folgende Kapitulationserklärung: |