Assessor jur. Detmar Hoeffgen
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MdB Wolfgang
Gerhardt FDP 1.3.2005
Betr.: Ende
des Rechtsstaats in Rheinland-Pfalz
Sehr geehrter
Parteifreund Gerhardt,
auf mein
Schreiben vom 30.11.04 haben Sie, wie gewohnt, nicht reagiert.
Ich gehe
davon aus, dass Sie bei Justizminister Mertin nachgefragt haben und dieser
mich, wie er es offenbar auch anderen gegenüber getan hat und weiter tut,
als kranken Querulanten abgetan hat.
Ich stelle
dagegen, dass er Sie und alle anderen nachweislich schmählich belogen hat.
Das ist
billig, primitiv und gefährlich, und zwar deshalb gefährlich, weil es kein
Problem ist, ihn anhand der Akten zu widerlegen. In diesen befinden sich die
unwiderlegbaren Beweise für Mertins´ Begünstigung kriminellen Verhaltens der
Mainzer und Koblenzer Strafverfolgungsbehörden. Diese Akten können nicht
mehr versenkt werden wie meine unten angehängte unangenehme Strafanzeige
gegen die StA Mainz.
Da ich nicht
davon ausgehe, dass Mertin besonders dumm ist, muss ich von vorsätzlichem
Handeln ausgehen.
Angehängt
finden Sie meine Antwort an Mertin auf sein Schreiben anlässlich einer
Nachfrage des Landtagsabgeordneten Christian Baldauf CDU. Überflüssig zu
erwähnen, dass er nicht reagiert hat.
Ich
persönlich habe den Eindruck, dass Mertin das neue, besonders niedrige
Politikerverhalten praktizieren will. Der Bürger kennt die Machart schon:
So lange
lügen, bis es wirklich nicht mehr geht.
Dann „meyern“,
d.h. sich als Opfer darstellen, wegtreten, Abfindung kassieren und auf die
Pension warten.
Mertin´s
Verhalten bedient das Klischee, das unsere Partei inzwischen in der
Öffentlichkeit kennzeichnet:
a)
Verlust jeder moralischen Kompetenz: Es ist im Interesse der ganzen Partei,
wenn er die Liste krimineller FDP-Minister nicht auch noch
aufstockt, als da sind Lambsdorf, Döring und Werwigk-Hertneck.
b)
Bundesweit nebenher wahrgenommen als überflüssig wie ein Kropf.
c) Unfähig
nachzusteuern, wenn der Kahn aus dem Ruder läuft.
Damit bitte
keine falschen Hoffnungen entstehen: Ich werde Ihnen allen erhalten bleiben,
weil ich meine Rechte nicht aufgebe, Betrüger bestraft sehen will, den
entstandenen Schaden nicht bezahlen werde und meine Frau und ich als
Opferlamm staatsanwaltschaftlicher Willkür nicht
zur Verfügung stehen.
Ich werde
dieses mail vorläufig an alle mir bekannten Parteifreunde senden in der
Hoffnung, dass der eine oder andere sich noch an die Werte der Liberalen
erinnert. Dazu hat immer gehört, dass man der materiellen Wahrheit die Ehre
gibt.
Dann denke
ich, den Landtag und die Medien zu versorgen.
Mit
freundlichen Grüßen
Detmar
Hoeffgen
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